Geschenke-Blog

Geschenke, Mitbringsel, Accessoires

Flower

Posts Tagged ‘geschenke’

Wir tauschen Geschenke. Auch in Afrika.

Wer will mit uns tauschen? :)

Ein sehenswerter Film über die Bäckerei Walther aus Dresden…

Kirchentag. So eine Wirtschaft.

Kirchentag 2011  in Dresden.

Erwartete 100.000 Besucher in der Stadt. Wie müssen wir uns darauf vorbereiten? Hat das überhaupt Auswirkungen auf das Geschäft? Mangels Erfahrung war diese Frage schwer zu beantworten.

img_1033_0

Am Donnerstag war ich mal auf dem Kirchentag „gucken“. Im Messegelände, einer der zentralen Orte des Kirchentages, war neben Unmengen von Ständen, Zelten und Bühnen quasi eine Stadt in der Stadt aufgebaut. Verpflegungsbuden, unzählige Stände mit Büchern, Geschenken und Krimskrams, selbst unzählige Müllinseln vorhanden. Gutmenschlich alles vor Ort. Warum sollten die Besucher des Kirchentages dann eigentlich noch die einheimischen Läden und die Gastronomen aufsuchen? Gastronomie konnte ich mir ja gerade noch vorstellen, schließlich gab es auf dem Kirchentagsgelände weder Bier noch Wein… ;)

Gedämpfte Erwartungen also. Unsere Dresdner Kunden würden sich in der Zeit des Kirchentages eher weniger ins Getümmel stürzen und einkaufen. Das war uns soweit klar.

Nach dem Feiertag am Donnerstag also am Freitag vorsorglich mit dem Fahrrad auf Arbeit. Nachdem ich mich bis in die Neustadt durch geklingelt hatte, stand ich auch schon mit an der Kasse. Der Laden war brechend voll. Das war nicht ganztägig so, sondern eher in himmlischen Wellen. Immer, wenn offensichtlich irgendwo eine Veranstaltung zu Ende war, schwappte die christliche Nächstenliebe auf der Suche nach Geschenken und Erinnerungen in unseren Laden.

Am Ende des Tages konnten wir 100% mehr Umsatz als an einem normalen Juni-Freitag in der Neustadt bilanzieren. In der versteckten Cityfiliale leben wir fast ausschließlich von Stammkunden, die gezielt zu uns kommen. Die Dresdner haben die City zum Shopping am Freitag verständlicherweise gemieden. Und die Kirchentags- und zugleich Catapult-Besucher haben dies zumindest umsatztechnisch mehr als egalisiert.

Natürlich freuen wir uns über diese Nebenwirkungen des Kirchentages. Es ist fast wie zwei Tage Weihnachten. Oder anders gesagt: Endlich kommt mal ein Konjunkturprogramm bei uns an. Das hat bisher keine Bundesregierung geschafft.

kasse_kirchentag

Nun wird nicht jeder Gewerbetreibende gleichermaßen vom Kirchentag etwas abbekommen haben. Die Signale aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft in der Neustadt waren jedoch positiv. Max vom ehemaligen „La Rue“ habe ich zumindest bei der Arbeit in einer der Imbiss-Buden auf dem Kirchentag getroffen. Selbst die Kreativwirtschaft hat einen fünfstelligen Betrag eingefahren, wie ich aus berufenem Munde von Sebastian erfahren (und das Ergebnis erhören) konnte. Produktion, Tontechnik, Studio, Coverdruck, Produzent und selbst das Presswerk für die offizielle Kirchentags-CD – alles made in Sachsen. Und viele weitere Dresdner Player haben den Kirchentag  indirekt als Marketing-Tool genutzt.

Es wäre natürlich schnöde, den Kirchentag nur auf den kurzfristigen Mammon zu reduzieren. Es ist auch ein gigantisches Stadtmarketing-Projekt. Letztlich 120.000 Botschafter schicken wir mit einer „guten Nachricht“ in die Welt. Multiplikatoren für ein positives Stadtimage. Und auch die Botschafter kommen wieder.  Der „Dresdner Marketing Gesellschaft“ (DMG) hätte nichts Besseres wie ein „Kirchentag“ einfallen können.

In meiner Facebook- und twitter-timeline hatte ich einige negative bis aggressive Untertöne. Meist waren es Beschwerden über längere Warte- und Reisezeiten. Komischerweise beschwert sich kaum jemand, wenn z.B. wegen „Robbie Williams“ oder „Namooo“ verkehrstechnisch nichts mehr geht, alles vermüllt ist oder aggressive und besoffene Besucher  die Stadt unsicher machen.

Man kann zum Glauben und zum Kirchentag stehen, wie man will. Kirchentagsbesucher sind pflegeleicht. Die verkehrstechnischen Nebenwirkungen sind im Vergleich zum kurz-, mittel- und langfristigen Wirtschaftsfaktor  zu vernachlässigen.

Willkommen, in Dresden. Allen Gästen unserer Stadt!

(c) catapult (HMD)

Ja, und was kaufen eigentlich Kirchentagsbesucher? Das ist schon die nächste Geschichte…

Da wird mir warm. Ums Herze.

Es ist kalt in Dresden. Sehr kalt.

gluehwein

Wir wollen Euch auftauen. Erwärmen. In Weihnachtsstimmung bringen.

Pünktlich zum 1. Dezember gibt es bei uns für alle Kunden in den Dresdner Ladengeschäften einen Glühwein gratis.

Lasst es Euch schmecken – wir freuen uns auf Euch!

Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Menschen. Geschenke. Emotionen. 2010.

Diesen Wettbewerb haben wir schon mal gewonnen. Noch vor ARD, ZDF und RTL veröffentlichen wir unseren Jahresrückblick 2010. Hoffentlich stimmt auch die Zuschauer- bzw. Leserquote… ;)

gefuehlskalender

Wir erinnern uns: Das Jahr 2010 begann mit einem eisigen Winter, der gar nicht zu Ende gehen wollte. Entsprechend verhalten war anfangs der Besucherstrom – es war einfach kein Einkaufsbummelwetter… Aus dem anfänglichen Besucher-Minus in 2010 ist im Laufe des Jahres ein kräftiges Besucher-Plus geworden. Ob das auch an unseren web 2.0-Aktivitäten liegt?

Nach einigen Monaten auf  Twitter startete im Februar 2010 unsere facebook-Fansite, die inzwischen 300 Menschen “gefällt”. Kurz darauf startet noch dieser blog. Uns macht das Riesenspass, auch mal außerhalb des Ladens mit unseren Freunden und Kunden zu kommunizieren.

Ende April wirbelte das Plus-Ossi-Shirt durch die Redaktionsstuben von Stuttgart bis nach Hamburg und uns brachen hier in Dresden fast die Telefonleitungen zusammen. Wir haben die Shirts bei mehreren Druckereien gleichzeitig drucken lassen, um die plötzliche Nachfrage zeitnah zu befrieden. Seitdem werden wir auf twitter auch vom MinusOssi verfolgt. ;)

Im August erregte ein Foto auf twitter und facebook  sehr viel Aufmerksamkeit. Wir entschlossen uns daraufhin, unser Kerngeschäft durch Architektur zu ergänzen und sind in den Parkhausbau eingestiegen.

YouTube Preview Image

Daneben haben wir bislang ca. 30.000 Postkarten, aber nur 1.261 Briefmarken für 45 Cent verkauft. Was macht Ihr mit den ganzen Karten??? Wir haben bisher 3.063 Geschenke eingepackt, das wird sich bis zum Jahresende erfahrungsgemäß verdoppeln. Und wir haben einen Sportwagen verlost, der im carsharing-business landete.

Und was machen wir den Rest des Jahres: Wir warten auf unsere neuen Dresden-Produkte, die gerade noch in der Produktion sind. Wir warten auf Euch.

Und wir warten auf eine Fortsetzung dieses Artikel. Wir warten täglich darauf, daß wir Menschen mit kleinen Geschenken erfreuen können.

Menschen. Geschenke. Emotionen.

2010. Und auch 2011!

Liebeserklärung an einen Maulwurf.

maulwurf_auto_fahren_rothenburger_doppelpack

Maulwürfe und Rasen – eine lange Geschichte. Gartenbesitzer verfluchen sie wegen der Zerstörung des englischen Rasens. Und hier sehen wir den Maulwurf gerade über die Rothenburger Strasse in Dresden-Neustadt rasen ;)

Maulwürfe haben es selbst als Synonym in den menschlichen Sprachgebrauch geschafft: Maulwürfe sind Spione, die das Unternehmen oder wahlweise die Gesellschaftsordnung untergraben. Wir bei CATAPULT lieben den kleinen Maulwurf. Im WDR wurde er in der Sendung mit der Maus auch als Pauli bekannt. Wir in Dresden (ohne Westfernsehen) kennen und lieben ihn nur als den „Kleinen Maulwurf“

Nie vergessen werde ich sein hingehauchtes „Hachja“ in scheinbar ausweglosen Situationen. Trotzdem hatte er im Film natürlich immer eine gute Idee, die alles zum Guten wendete. Mit seinen treuen Freunden, der Maus und dem Igel, haben sie es immer geschafft. Nur mit dem Leben in der Stadt und mit den Menschen hatte er so seine Probleme. Auch in der virtuellen und manchmal so realen Welt – hier hat der kleine Maulwurf sogar einmal verloren: Eine private Fanseite im Netz wurde nach Abmahnung des WDR geschlossen.

In 63 Folgen gedreht in 45 Jahren entwickelte sich der „Kleine Maulwurf“ zum Exportschlager des tschechoslowakischen bzw. tschechischen Fernsehens und gewann sogar den „Silbernen Löwen“ in Venedig. Nie trübte ein Wässerchen die Freundschaft der Tiere. Immer gewann das Gute. Seichtes Kindermärchen? Sicher.

Aber so was von niiiiiiiiiiiiiiiedlich. Das naiv-kindliche Wesen hat mit außergewöhnlichen Ideen gegen den übermächtigen Gegner gewonnen. David gegen Goliath. Und wenn der übermächtige Gegner nur ein Regenschirm ist,  der dem kleinen Maulwurf einige Schwierigkeiten bereitet.

Hachja. Warum bekennen wir hier unsere Liebe? Weil der kleine Maulwurf eine Erinnerung an unbeschwerte Kindertage ist. Der Held unserer frühen Tage. Weil man sich daran gern erinnert. Weil unsere Kinder den kleinen Maulwurf eben so lieben werden, wie wir.

Und weil wir staunen. Seit der Gründung unseres Unternehmens im Jahr 1998 begleitet uns der kleine Maulwurf. Als Plüschfigur, als Rucksack, als Geschirr. Gerade stürmt er wieder in die Spitze unserer Geschenke-Charts, als ob er täglich durch die Medien gebuddelt würde. Und wir mögen einfach sympathische Personen und Produkte.  Kleiner Maulwurf, wir lieben Dich!  For ever.

PS: Erstmals in der CATAPULT-Geschichte gibt hier als Hauptpreis ein AUTO zu gewinnen!

DAS AUTO.

maulwurf_auto_parken_bohmische2

Kein Mercedes, kein Dacia, keinen Smart. Sondern das Auto vom kleinen Maulwurf.  Nutzbar als Sitz- und Spielgelegenheit. Mit abnehmbaren Rädern und funktionierender Hupe.  Trostpreise gibts auch. Hachja.

Wer den Dienstwagen vom kleinen Maulwurf haben möchte, kann mit mindestens einem Los teilnehmen. Lose gibts nicht bei Lotto, sondern hier:

1) Für einen tweet mit “Ich möchte den tollen Flitzer von @catapultDD gewinnen” gibt es 1 Los.

2) Für einen Kommentar auf unserer Catapult-Facebook-Seite warum du den Flitzer gewinnen möchtest, gibt es 2 Lose.

3) Und für einen Beitrag über dieses Gewinnspiel in deinem eigenen Blog mit einem Link zum Gewinnspiel gibt es sensationelle 5 Lose.

Natürlich kannst du auch alle 3 Varianten wählen und hast damit die meisten Chancen ;) Ganz wichtig! Schick uns bitte alle deine Varianten, die du gewählt hast mit Link an folgende Adresse: service@catapult.de, damit wir dir alle Lose auch zuordnen können.

Gewinnspielende ist am: 29.10. 2010 um: 11:11 Uhr

Viel Gück! :)

Sie fragen – Dr. G. Schenk antwortet.

Dr. G. Schenk ist lebendes Inventar in unserem altehrwürdigen Unternehmen (since 1998). Er hat alle Höhen und Tiefen der deutschen Schenkkultur miterlebt und kennt sich aus.  In diesem Blog beantwortet er alle Fragen rund ums Schenken. Haben Sie auch eine Frage an Dr. G. Schenk? Bitte per mail an info [at] catapult.de. Wir drucken sie ihm aus und er hämmert seine Antworten wohlüberlegt in seine Schreibmaschine mit USB-Anschluß.

Was schenke ich jemanden, der schon alles hat?

Waltraud F., Kleingießhübel

Dr. G. Schenk:

Diese Frage begegnete mir oft in meiner langjährigen Praxis. „Was wünschst Du Dir?“ „Nichts!“ Ohne diese Frage wäre unser Gesundheitswesen saniert und ich Hartz IV-Empfänger. Deshalb ist diese Frage wichtig und richtig.

Nun. Leute, die alles haben, brauchen genau ein was sehr dringend: Wünsche! Villa, Porsche und Rennpferd haben wir letztes Jahr geschenkt. Profane Dinge wie Designer-Küche oder Segeljacht wurden gerade aus dem frei verfügbaren Einkommen angeschafft. Flat-Screen-TV dominiert die Toilette und im Garten ist auch das letzte Grün vom Pool bedeckt.

Hier helfen nur: Ein Wohnungs-, Jacht- oder Porschebrand. Oder ein Besuch in Afrika. Oder ein Zehnerpack Wünsche. Vor allem Gesundheit. Weisheit. Einsicht. Erkenntnis. Verständnis. Solidarität. Weitblick. Engagement. Offene Ohren und Herzen. Liebe.

Das wird das preiswerteste Geschenk Ihres Lebens.

Der Zuckertütenbaum

Bald ist es wieder soweit: Während in einigen Bundesländern noch nicht einmal die Schulferien begonnen haben, steht für die sechs- und siebenjährigen Kinder in Sachsen ein neuer Lebensabschnitt bevor: Der erste Schultag!

Meine Oma sagte damals: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, mein Junge! Naja, richtig ernst wurde erst später ;-) Aber eine Umstellung und ein Neuanfang ist schon für alle Beteiligten: Für den Schulanfänger heisst es, eher aufzustehen, zu einem bestimmten Zeitpunkt pünktlich in der Schule zu sein und ein paar mehr Regeln einzuhalten als noch vorher im Kindergarten. Auch für die Eltern bedeutet es, frühmorgens alle notwendigen Dinge zu Hause punktgenau zu Ende zu bringen. Nachmittags oder Abends Schultasche checken und ggf. Hausaufgaben kontrollieren bzw. üben, fragen, begleiten. Ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Herausforderungen.

Um den Neuanfang etwas zu „versüßen“, haben sich die „Großen“ für die „Kleinen“ ein Ritual ausgedacht – die Zuckertüte. Früher wirklich einfache braune Papiertüten, wie sie zum Einwickeln von Waren gebraucht wurden. Diese wurden mit Süßigkeiten vom Konditor gefüllt. Daher der Name „Zuckertüte“.

Heute gibt es mit vielen Motiven bunt bedruckte Varianten an Zuckertüten. Gefüllt werden sie auch heute noch mit Unmengen von Naschwerk, zunehmend aber auch  mit immer mehr nützlichen Schulhelfern.

Dazu gibt es meist eine große Familienfeier namens Schuleinführung. Dass diese Tradition einer „großen Feier“ vornehmlich nur im Osten Deutschlands existiert, ist mir erst seit kurzem bekannt. Spannend, wie sich über die 40 Jahre deutsche Teilung solch unterschiedliche Traditionen entwickeln können.

Der Osterhase versteckt die Ostereier, der Weihnachtsmann oder das Christkind bringen in Deutschland die Weihnachtsgeschenke. Ein bisschen Geheimnis muss schon sein. Und so gibt es auch eine recht junge Geschichte um die Zuckertüte: Dies wächst nämlich an einem Zuckertütenbaum. Der wird wiederum beim Zuckertütenfest entdeckt, was zur Verabschiedung der Kinder im Kindergarten gefeiert wird. Wieder übrigens ein ostdeutsches Phänomen.

Was kommt nun in die Zuckertüte? Wir empfehlen die Minimierung von Süßigkeiten. Nicht etwa mit dem pädagogischen Zeigefinger, sondern schlicht aus ökonomischen Gründen. Da jeder Verwandte eine Zuckertüte schenkt, kommen solche Massen an Süßigkeiten zusammen, dass sie schlicht und ergreifend ohne gesundheitlichen Schaden nicht zu bewältigen sind. Die nützlichen Alternativen sind (in Abstimmung mit den Eltern) Federmappe, Stifte, Füllfederhalter, Zirkel. Die Geheimtipps sind: Ein Wecker (früh aufstehen!), eine coole Brotdose, Spiele zur spielerischen Auseinandersetzung mit Buchstaben und Zahlen. Wir bei CATAPULT haben uns auf die außergewöhnlichen Dinge konzentriert. Schauen Sie doch mal rein.

Eine Bitte zum Schluss. Die Baumlandschaft in Deutschland braucht Vielfalt. Neben alten Obstbaumsorten sollte auch der Zuckertütenbaum erhalten werden. Vielleicht pflanzen Sie mal ein Exemplar in Regionen, wo er noch nicht verbreitet ist und tragen damit zur kreativen Artenvielfalt bei. Damit Jahr für Jahr neue Zuckertüten wachsen und die Schulanfänger sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen.

Start für das Geschenke-Blog

Auch wir haben nun – neben unserer Twitter- und Facebook-Aktivität – endlich ein eigenes Blog, welches wir hegen und pflegen können.

Es wird wiederkehrende Aktionen geben und allerlei zwischendurch. Wir werden die Einträge natürlich auch in unseren Kanälen kundgeben, so dass niemand etwas verpasst.

Seid gespannt – wir sind es auf jeden Fall und freuen uns auf die Entwicklung unseres neuesten Sprosses!